Welche Kosten übernimmt die Krankenversicherung?

Grundsätzlich gilt:
Vor der Aufnahme einer psychotherapeutischen Behandlung setzen Sie sich bitte mit dem zuständigen Sachbearbeiter Ihrer Krankenversicherung in Verbindung und erkundigen sich nach den für Ihr Kind geltenden Versicherungsbedingungen. Sie sollten sich bei Ihrer Krankenversicherung (gesetzlich, privat oder Beihilfestelle) erkundigen, ob die geplante Psychotherapie übernommen werden kann.

Nach einem Therapieabbruch oder Therapeutenwechsel ist die Übernahme der Kosten einer erneuten Therapie mit dem Sachbearbeiter Ihrer Krankenkasse abzuklären.

Mitglieder von gesetzlichen Krankenkassen (GKV) können bis zu fünf psychotherapeutischen Sprechstunden und ebenso fünf probatorischen Sitzungen von der Krankenkasse ohne Genehmigungsverfahren erstattet bekommen. Ein ärztlicher Konsiliarbericht ist außerdem vom Kinder- oder Facharzt erforderlich. Bei Feststellung eine Therapienotwendigkeit, muss dann ein Antrag an Ihre Krankenkasse gestellt werden. Mitglieder von Privaten Krankversicherungen bekommen die Aufwendungen für eine von mir durchgeführte Psychotherapie erstattet. Informieren Sie sich jedoch im Vorfeld, ob eine psychotherapeutische Behandlung im Leistungsumfang Ihres Versicherungsvertrages enthalten ist.

Für den eigentlichen Therapieantrag sind die Regelungen je nach privater Kassenversicherung sehr unterschiedlich. Bitten Sie Ihre Krankenversicherung, Ihnen die entsprechenden Antragsformulare zu senden.

Beihilfeberechtigte Patienten erhalten nur eine anteilige Erstattung der Kosten. Sie sollten sich vor Therapiebeginn von ihrer Beihilfestelle die aktuellen Bestimmungen und Antragsformulare zukommen lassen.

Als Selbstzahler tragen Sie selbst die Kosten für die Psychotherapie Ihres Kindes.
 

Die Kosten für die Psychotherapie richten sich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP: 2,3-facher Satz).